Der Palast bestand aus vier Haupthöfen und mehreren Gebäuden, darunter Wohnquartiere, Küchen, Moscheen, ein Krankenhaus und weitere Anlagen. Zur Blütezeit lebten hier fast 4.000 Personen am Hof. Der osmanische Sultan Mehmed der Eroberer befahl den Bau des Topkapi-Palastes im Jahr 1459 n. Chr.; die Fertigstellung erfolgte 1478 n. Chr. Der Topkapi-Palast erstreckt sich über etwa 400.000 Quadratmeter und zählt zu den größten und ältesten Palästen der Welt.
Ursprünglich hieß es "Yeni Saray" — um es von der früheren Residenz zu unterscheiden. Im 19. Jahrhundert bekam der Palast den Namen "Topkapi". Die Anlage entwickelte sich über Jahrhunderte, auch nach dem Erdbeben von 1509 und dem Brand von 1665.
Aufgrund des Interesses der Osmanen an Kochkunst verfügte der Topkapi-Palast über eine riesige Küche mit rund 10.000 Porzellan- und Kochutensilien, darunter der "Longquan-Topf", dem eine besondere Bedeutung als notwendiges Gerät in den Palästen der Sultane und Prinzen zugeschrieben wurde.
Bau des Topkapi-Palastes
Der Topkapi-Palast in Istanbul zeichnet sich durch den Brunnen aus, der sofort alle Blicke auf sich zieht. Der Brunnen ist als Sultan-Ahmed-III-Brunnen bekannt, weil er während seiner Herrschaft errichtet wurde, und er befindet sich außerhalb des Palast-Eingangs. Der Brunnen wurde 1728 n. Chr. erbaut, was als Tulpenperiode während der Regierungszeit von Sultan Ahmed III. bekannt ist.
Der Palast ist von hohen, breiten Mauern umgeben, die als die Sultana-Wand bekannt sind, die sich vom Sabbat "Gilar-Palast" bis zu einem weiteren Eingang erstrecken und Hagia Sophia bis zum Gulhane-Viertel in Istanbul sowie vom Sirkeci-Viertel verbindet. Der Abschnitt, der auf die Bucht hinausreichte, wurde durch den Bau einer Eisenbahnlinie zerstört, und es gibt 28 Türme auf diesen Mauern.
Topkapi Palasts Tore
Nach Überlieferung hatte der Palast einst dreizehn Tore, von denen heute nur noch wenige erhalten sind. Eines davon ist das "Babı Hümayun, das Tor des Friedens."
Der erste Innenhof des Palastes liegt am inneren Ende der Tür. Im neunzehnten Jahrhundert brach dort ein großer Brand aus, der schwere Schäden am Palast verursachte. Der Hof beherbergt früher die Anklagebank, die Beschwerden der Bevölkerung sammelte; rechts davon befinden sich die Büros der Schatzkammer, und hinter der Mauer liegt die Palastbäckerei. Die Ayah Erin-Kirche befindet sich rechts des Platzes, und der Kaisersplatz liegt links des Platzes.
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